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Aufgeschlagenes Buch mit warm leuchtender Glühbirne auf einem Schreibtisch, Sinnbild für verständlich erklärte Strombegriffe.

Stromlexikon

Dunkelflaute

Dunkelflaute einfach erklärt: Definition, Einordnung und was du wissen musst.

Definition

Als Dunkelflaute bezeichnet man eine Wetterlage, in der über längere Zeit gleichzeitig wenig Wind weht und wenig Sonne scheint. Wind- und Solaranlagen erzeugen dann kaum Strom, sodass regelbare Kraftwerke, Speicher und Importe die Versorgung sichern müssen.

Wind und Sonne liefern wetterabhängig Strom. In einer Dunkelflaute fallen beide für Stunden oder wenige Tage weitgehend aus, häufig an trüben, windstillen Wintertagen. Der Bedarf bleibt aber hoch.

Folgen für Markt und Preis

Fehlt Wind- und Solarstrom, springen regelbare Kraftwerke, Speicher und Stromimporte ein. Weil teurere Erzeugung zum Zuge kommt, steigt in solchen Phasen der Börsenstrompreis deutlich. Wer einen dynamischen Tarif hat, spürt das unmittelbar in einzelnen Stunden.

Dunkelflauten sind der zentrale Grund, warum die Energiewende neben dem Ausbau von Wind und Sonne auch Speicher, flexible Verbraucher und gesicherte Leistung braucht. Für Haushalte sind sie in erster Linie ein Preisthema, die Versorgung selbst ist über den Kraftwerkspark abgesichert.

Verwandte Begriffe: Börsenstrompreis Dynamischer Stromtarif Ökostrom

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