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Aufgeschlagenes Buch mit warm leuchtender Glühbirne auf einem Schreibtisch, Sinnbild für verständlich erklärte Strombegriffe.

Stromlexikon

Börsenstrompreis

Börsenstrompreis einfach erklärt: Definition, Einordnung und was du wissen musst.

Auch: Spotpreis, Day-Ahead-Preis, EPEX-Preis

Definition

Der Börsenstrompreis ist der Großhandelspreis für Strom, der sich an der Strombörse aus Angebot und Nachfrage bildet. Am wichtigsten ist der Day-Ahead-Markt (EPEX Spot), der für jede Stunde des Folgetags einen Preis festlegt. Dynamische Stromtarife geben diesen Preis an Haushalte weiter.

Strom wird nicht nur direkt zwischen Erzeuger und Lieferant gehandelt, sondern auch an der Börse. Der wichtigste Handelsplatz für Deutschland ist die EPEX Spot. In der Day-Ahead-Auktion wird für jede Stunde des nächsten Tages ein Preis ermittelt.

Warum der Preis schwankt

Der Börsenstrompreis richtet sich danach, welche Kraftwerke gerade gebraucht werden. Bei viel Wind und Sonne ist Strom günstig, in einer Dunkelflaute oder zu Verbrauchsspitzen teuer. In Ausnahmefällen kann er sogar negativ werden, wenn mehr Strom erzeugt als verbraucht wird.

Für die meisten Haushalte ist der Börsenpreis nur der Beschaffungsanteil im Tarif. Bei einem dynamischen Stromtarif wird er dagegen stündlich weitergegeben, sodass sich das Verschieben von Verbrauch in günstige Stunden lohnt.

Verwandte Begriffe: Dynamischer Stromtarif Arbeitspreis Dunkelflaute Mehr erfahren →

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