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Aufgeschlagenes Buch mit warm leuchtender Glühbirne auf einem Schreibtisch, Sinnbild für verständlich erklärte Strombegriffe.

Stromlexikon

Batteriespeicher

Batteriespeicher einfach erklärt: Definition, Einordnung und was du wissen musst.

Auch: Stromspeicher, Heimspeicher, Solarspeicher

Definition

Ein Batteriespeicher (Stromspeicher) speichert elektrische Energie, meist aus einer Photovoltaikanlage, in wiederaufladbaren Akkus zwischen. So lässt sich selbst erzeugter Solarstrom auch dann nutzen, wenn die Sonne nicht scheint, was den Eigenverbrauch und die Unabhängigkeit vom Netz erhöht.

Ein Batteriespeicher nimmt überschüssigen Strom auf und gibt ihn später wieder ab. Im Haushalt ist er fast immer mit einer Photovoltaikanlage kombiniert: Tagsüber wird mehr Solarstrom erzeugt als verbraucht, der Speicher lädt sich, und am Abend deckt er den Bedarf, statt teuren Netzstrom zu beziehen.

Kapazität und Nutzen

Die nutzbare Kapazität wird in Kilowattstunden (kWh) angegeben. Für ein Einfamilienhaus sind je nach Verbrauch und Anlagengröße rund 5 bis 10 kWh üblich. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauchsanteil deutlich an, ersetzt aber keinen kompletten Netzanschluss und lohnt sich vor allem, wenn Anschaffungskosten und erwartete Ersparnis zusammenpassen.

Auch für Balkonkraftwerke gibt es inzwischen kleine Speicher. Ob sich die Investition rechnet, hängt von Strompreis, Speicherpreis und dem eigenen Verbrauchsprofil ab.

Verwandte Begriffe: Wechselrichter Kilowattpeak (kWp) Herkunftsnachweis Lokale Strompreise nach Ort → Mehr erfahren →

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