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Aufgeschlagenes Buch mit warm leuchtender Glühbirne auf einem Schreibtisch, Sinnbild für verständlich erklärte Strombegriffe.

Stromlexikon

Zweirichtungszähler

Zweirichtungszähler einfach erklärt: Definition, Einordnung und was du wissen musst.

Auch: Zweirichtungszähler, Einspeisezähler

Definition

Ein Zweirichtungszähler misst getrennt, wie viel Strom aus dem Netz bezogen und wie viel ins Netz eingespeist wird. Er ist bei Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerken nötig, sobald Strom eingespeist wird, und ersetzt den alten Zähler, der sich sonst rückwärts drehen würde.

Wer selbst Strom erzeugt, bezieht mal aus dem Netz und speist mal ins Netz ein. Ein gewöhnlicher Zähler kann beides nicht sauber trennen: Ein alter Ferraris-Zähler würde bei Einspeisung sogar rückwärtslaufen, was nicht zulässig ist.

Zwei getrennte Zählwerke

Der Zweirichtungszähler führt zwei Register: eines für den Bezug aus dem Netz und eines für die Einspeisung. So lässt sich der eingespeiste Überschuss korrekt abrechnen und der bezogene Reststrom getrennt erfassen.

Beim Balkonkraftwerk stellt der Messstellenbetreiber den passenden Zähler bereit, typischerweise eine moderne Messeinrichtung mit Rücklaufsperre oder ein Zweirichtungszähler. Bis zum Tausch bleibt eine kleine Einspeisung geduldet, ein rückwärtslaufender Zähler ist aber ausgeschlossen.

Verwandte Begriffe: Zählerstand Moderne Messeinrichtung (mME) Wechselrichter Mehr erfahren →

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