Wer selbst Strom erzeugt, bezieht mal aus dem Netz und speist mal ins Netz ein. Ein gewöhnlicher Zähler kann beides nicht sauber trennen: Ein alter Ferraris-Zähler würde bei Einspeisung sogar rückwärtslaufen, was nicht zulässig ist.
Zwei getrennte Zählwerke
Der Zweirichtungszähler führt zwei Register: eines für den Bezug aus dem Netz und eines für die Einspeisung. So lässt sich der eingespeiste Überschuss korrekt abrechnen und der bezogene Reststrom getrennt erfassen.
Beim Balkonkraftwerk stellt der Messstellenbetreiber den passenden Zähler bereit, typischerweise eine moderne Messeinrichtung mit Rücklaufsperre oder ein Zweirichtungszähler. Bis zum Tausch bleibt eine kleine Einspeisung geduldet, ein rückwärtslaufender Zähler ist aber ausgeschlossen.